Was kann untersucht werden (Untersuchungsspektrum)

Mit dem CT können Veränderungen in der Struktur des Körpers sichtbar gemacht, Knochenbrüche, Blutungen, Blutergüsse und Schwellungen diagnostiziert werden.

Auch Entzündungen wie z. B. Eiteransammlungen (Abszess) oder Entzündungen von Organen wie der Lunge können frühzeitig und zuverlässig mit der Computertomographie nachgewiesen werden.

Auch die Darstellung von Gefäßen oder von Gefäßverengungen der Arterien oder die Darstellung von Blutgerinnseln in Venen ist mit der Computertomographie sehr gut möglich.

Weiterhin ist die Computertomographie zum Nachweis oder zum Ausschluss eines Tumors  hervorragend geeignet. Es können insbesondere Tumore im Bereich des Kopfes, der Wirbelsäule, des Brustraumes und des Bauchraumes sowie im Bereich der Extremitäten dargestellt werden.

Eine weitere häufige diagnostische Fragestellung ist die Darstellung oder der Ausschluss von vergrößerten Lymphknoten.

Auch die Knochendichte kann sehr genau durch die Computertomographie bestimmt werden.


Für wen ist diese Untersuchung nicht geeignet

Absolute Kontraindikationen zur Computertomographie bestehen nicht.

Schwangere sollten allerdings nur in seltenen Ausnahmefällen unter einer sehr strengen Indikationsstellung untersucht werden.

Bei einer bekannten Kontrastmittelallergie ist die Indikation zur Untersuchung unter sorgfältigem Abwägen zu treffen. Gegebenenfalls ist auch eine CT-Untersuchung mit Verzicht auf eine intravenöse Kontrastmittelgabe zu diskutieren.

Vorsichtsmaßnahmen können bei vorbestehenden Allergien, einer Überfunktion der Schilddrüse, Nierenerkrankungen oder bei der Einnahme von einigen Medikamenten erforderlich sein.


Kontrastmittel

Der Patient wird zur Vorbereitung der Untersuchung anhand eines Aufklärungsbogens auch über die intravenöse Kontrastmittelgabe aufgeklärt.

Bei der Untersuchung wird Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem injiziert.

Für Untersuchungen des Magens oder Dünndarms erhält der Patient unter Umständen vor der Untersuchung eine Flüssigkeit, die langsam getrunken werden soll.

Für spezielle diagnostische Fragestellungen stehen unterschiedliche Kontrastmittel zur Verfügung.


Nebenwirkungen von Kontrastmitteln und mögliche Komplikationen

Während des Einspritzens des Kontrastmittels in die Vene spürt der Patient nicht selten ein deutliches Wärmegefühl, das in allen Bereichen seines Körpers bemerkbar sein kann.

Diese mitunter als unangenehm gefühlte Empfindung besteht aber nur für die kurze Zeitdauer der Injektion und vergeht nach einigen Sekunden von alleine.
Ernste Nebenwirkungen im Rahmen einer solchen Kontrastmittelgabe sind extrem selten.

Grundsätzlich können aber Nebenwirkungen auftreten, bis hin zu schweren Kontrastmittelreaktionen.

Eine Unverträglichkeitsreaktion kann sich durch Übelkeit und Erbrechen bemerkbar machen.

Allergische Reaktionen können zu Hautausschlag, Juckreiz, aber auch zu Atemnot und zu Kreislaufreaktionen führen. Diese schweren Kontrastmittelnebenwirkungen sind eine extreme Seltenheit. Unser erfahrenes Praxisteam ist für diese selten auftretenden Notfälle speziell geschult und begleitet Sie während des gesamten Untersuchungsablaufes.

Eine vorbestehende Neigung zu Allergien oder bereits durchgemachte allergische Zustände können jedoch das Risiko für eine Kontrastmittelnebenwirkung erhöhen, in diesen Fällen geben wir unseren Patienten als Vorsichtsmaßnahme entsprechende antiallergische Medikamente.

Bitte beachten Sie, dass eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr am Tag der Untersuchung nicht mehr möglich ist.

Auch eine vorbestehende Nierenerkrankung oder die Einnahme von Medikamenten zur Blutzuckersenkung sollten vor einer Kontrastmittelgabe mitgeteilt werden.

In dem verabreichten Röntgenkontrastmittel ist eine verhältnismäßig große Menge an Jod gebunden. Dies kann bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion eine vermehrte Produktion von Schilddrüsenhormonen auslösen.

Sollte Ihnen eine Allergie bekannt sein oder eines der genannten Krankheitsbilder vorliegen, so teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit.
Falls Sie über einen Allergiepass verfügen, so legen sie diesen bitte vor.


Informationen zur Strahlenbelastung

Die Computertomographie ist ein Röntgenverfahren, bei dem die Daten für diese Aufnahmen mit Röntgenstrahlen erzeugt und dann die Bilder mit Hilfe eines Computers errechnet werden.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgenaufnahme bietet die Computertomographie in praktisch allen Bereichen ihrer Anwendung eine erheblich höhere Aussagekraft als vergleichbare Röntgenbilder.

 
Radiologie Schöneberg - Vorsorge. Diagnostik. Therapie.
 
 

Dr. med. Michael Bress

PD Dr. med. Tahir Durmus
Dr. med. Maximilian von Unger

Fachärzte für Radiologie


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