Allgemeine Informationen zur Mammographie

Die Mammographie ist eine gesicherte Methode zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom).

Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln kann die Lebenserwartung an Brustkrebs erkrankter Frauen gesteigert werden.

Bitte sprechen Sie uns bei individuellen Fragen oder Unklarheiten unbedingt an.
Wir nehmen uns ausreichend Zeit für Sie, um mit Ihnen alle für Sie wichtigen Informationen zu besprechen.


Was kann untersucht werden?

Mit einer Mammographie können kleinste Verkalkungen, die eine Frühform eines Brustkrebses sein können, oder noch nicht tastbare Knoten gefunden und Karzinome in frühen Stadien mit besserer Prognose erkannt werden.

Die Mammographie wird hauptsächlich bei unklarem Tastbefund wie z. B. Knoten oder unerklärlichen Beschwerden wie z. B. anhaltende Schmerzen eingesetzt.

Sollte in Ihrer Familie gehäuft Brustkrebs aufgetreten sein, so kann diese familiäre Vorbelastung einen wichtigen Grund für eine Mammographie darstellen.

Hauptziel der Untersuchung ist die Abklärung von an der Brust auftretenden Veränderungen wie Knoten, Hauteinziehungen. Verziehungen der Brustwarze, Sekretion aus der Brustwarze und vergrößerten axillären Lymphknotengutartige indiziert.

Weiterhin wird sie als Früherkennungsmaßnahme für Frauen ab 50 Jahren in einem zweijährigem Abstand empfohlen.

Wenn Risikofaktoren wie eine vorangegangene Brustkrebserkrankung oder eine familiäre Disposition bestehen, ist eine regelmäßige jährliche Untersuchung auch vor dem 50. Lebensjahr angezeigt.

Nach brusterhaltenden Operationen wird in den ersten drei Jahren die erkrankte Brust halbjährlich kontrolliert.

Die Auswertung und Beurteilung der Mammographiebilder durch den Arzt erfordert spezielle Kenntnisse und eine langjährige Erfahrung.


Für wen ist die Untersuchung nicht geeignet?

Absolute Kontraindikationen gibt es bei der Mammographie nicht. Vor dem 20. und bis zum 30. Lebensjahr sollte eine Mammographie wegen der Strahlenbelastung jedoch nur bei strengster Indikationsstellung wie einem dringenden Verdacht auf Brustkrebs durchgeführt werden.

Selbst eine Schwangerschaft ist keine absolute Kontraindikation zur Röntgenmammographie, wenn der dringende Verdacht auf Brustkrebs besteht.

In diesen Fällen sollte allerdings zuerst versucht werden, mittels Ultraschalluntersuchung eine Diagnose zu stellen.

Bei einer Silikon-Aufbauplastik nach Brustamputation ist keine Mammographie notwendig, da die Bilder nicht aussagekräftig sind.

Umgekehrt wird bei einer Vergrößerungsplastik eine Mammographie zum Ausschluss von Brustkrebs empfohlen.


Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Um die Schärfe des Bildes und die Erkennbarkeit kleinster Strukturen zu verbessern, muss eine Bewegung der Brust während der Röntgenuntersuchung unbedingt vermieden werden. Zu diesem Zweck wird die Brust komprimiert.

Mit einer guten Kompression kann darüber hinaus die Strahlenbelastung verringert werden.

Die Kompression, die von einigen Patientinnen als unangenehm oder leicht schmerzhaft empfunden wird, dauert nur wenige Sekunden während der Aufnahme.


Strahlenbelastung

Die Untersuchung erfolgt mittels zweier Aufnahmen für jede Brust. Die individuelle Strahlenbelastung richtet sich nach der jeweiligen Kompressionsdicke der Brust.

Die verwendete Strahlendosis wird so niedrig wie erforderlich gehalten und entspricht den internationalen Standards.


Ihre Ansprechpartner

Dr. med. Michael Bress

Facharzt für Radiologie

PD Dr. med. Tahir Durmus
Facharzt für Radiologie

Dr. med. Maximilian von Unger

Facharzt für Radiologie


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