Was kann untersucht werden (Untersuchungsspektrum)

  • Schädel 
  • Wirbelsäule/Spinalkanal

  • Mediastinum

  • Gefäße
  • Becken
  • Nachsorgeuntersuchung und Therapiekontrolle jeder Körperregion
  • Neuro-Diagnostik

  • Schlaganfallfrüherkennung
  • Neue Abdomen-Bildgebung (gesamte Abdomen-/Beckenuntersuchungen, MR-Cholangiographie)
 
  • Gelenkuntersuchungen

Für wen ist diese Untersuchung nicht geeignet

  • Patienten mit Herzschrittmacher, Innenohrprothese, Insulinpumpe oder Nervenstimulationsgeräten dürfen nicht untersucht werden.

  • Patienten mit Herzklappenersatz können nach Absprache mit dem MR-Arzt und Vorlage des Klappenpasses gegebenenfalls auch untersucht werden. In den meisten Fällen (Bioprothese) ist eine MR-Untersuchung problemlos möglich.

  • Patienten mit einem Coronarstent können bereits 4 – 6 Wochen nach der Implantation untersucht werden.

  • Bei schwangeren Frauen wird aus Sicherheitsgründen in den ersten 12 Wochen einer Schwangerschaft besonders genau überprüft, ob eine Magnetresonanztomographie durchgeführt werden muss oder ob es Alternativen gibt.

  • Patienten mit hohem Fieber sollten nicht untersucht werden.

  • Vorsichtsmaßnahmen können erforderlich sein bei vorbestehenden Allergien und Nierenerkrankungen.

  • Bei bekannter Kontrastmittelallergie ist eine Indikation zur Untersuchung unter sorgfältigem Abwägen zu treffen; gegebenenfalls ist auch eine MRT Untersuchung mit Verzicht auf intravenöse Kontrastmittelgabe zu diskutieren.

  • Sollte Ihnen eine Kontrastmittelallergie bekannt sein oder eine vorbestellende Nierenerkrankung vorliegen, so teilen Sie uns dies bitte vor einer Kontrastmittelgabe mit.

Strahlenbelastung

Die Magnetresonanztomographie funktioniert über das Anlegen von Magnetfeldern und Hochfrequenzwellen (Radiowellen).

Es kommt zu keiner Strahlenbelastung Ihres Körpers. Schädigende Wirkungen, etwa auf das Erbgut, sind nicht zu befürchten.


Einsatz von Kontrastmitteln

Durch die Gabe von Kontrastmittel können zusätzliche Informationen gewonnen werden. Häufig kann dadurch erst die genaue Diagnose gestellt werden oder es wird die Sicherheit der Diagnose deutlich verbessert.

Der Patient wird zur Vorbereitung der Untersuchung anhand eines Aufklärungsbogens auch über die intravenöse Kontrastmittelgabe aufgeklärt.

In der Regel wird hierzu Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem injiziert. Für Untersuchungen des Magens oder Dünndarms erhält der Patient unter Umständen vor der Untersuchung eine Flüssigkeit, die langsam getrunken werden soll.

Für spezielle Fragestellungen stehen auch unterschiedliche Kontrastmittel zur Verfügung.

Das Kontrastmittel ist in der Regel sehr gut verträglich und kann auch bei einer Allergie gegen Röntgenkontrastmittel verwendet werden.

Es ist nicht radioaktiv und wird innerhalb weniger Stunden mit dem Urin ausgeschieden.

Obwohl keine fruchtschädigenden Wirkungen bekannt sind, erhalten schwangere Frauen aus Sicherheitsgründen kein Kontrastmittel.

Stillende Frauen sollen ebenfalls aus Sicherheitsgründen 24 Stunden nach einer Kontrastmittelgabe ihre Milch abpumpen und entsorgen.


Angst vor der Untersuchung

Einige Menschen haben Probleme in dem als röhrenartig empfundenen Untersuchungsgerät zu liegen (sog. Klaustrophobie).

In den letzten Jahren wurden die Magneten kürzer und mit weiterer Öffnung gebaut. Infolgedessen haben sich die Befindlichkeiten stark vermindert.

Sollten Sie dennoch Probleme haben, so kann durchaus eine leichte Sedierung erfolgen.

Wegen der vorübergehenden Einschränkung Ihrer Reaktionsfähigkeit sollten Sie sich aus der Praxis abholen lassen und dürfen 24 Stunden nach der Untersuchung kein Kraftfahrzeug oder Zweirad steuern und nicht an gefährlichen Maschinen arbeiten.

 
Radiologie Schöneberg - Vorsorge. Diagnostik. Therapie.
 
 

Dr. med. Michael Bress

PD Dr. med. Tahir Durmus
Dr. med. Maximilian von Unger

Fachärzte für Radiologie


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